Nach Missachtung der Corona-Regeln bei Bürgermeister-„Wahlparty“: Steyer (AfD) fordert Öffnung des Burladinger Rathauses

Nach Missachtung der Corona-Regeln bei Bürgermeister-„Wahlparty“: Steyer (AfD) fordert Öffnung des Burladinger Rathauses

Burladingen, 21.09.2020. Joachim Steyer, Fraktionsvorsitzender der Alternative für Deutschland (AfD) im Gemeinderat Burladingen und Landtagskandidat im Wahlkreis Hechingen-Münsingen, fordert die sofortige Wiedereröffnung des Burladinger Rathauses für die Allgemeinheit.

Steyer begründet dies damit, dass offenbar zweierlei Maßstäbe bei der Einhaltung der Corona-Regeln bestehen: „Während die Bürger bei geringsten Verstößen gegen die Corona-Regeln mit teils empfindlichen Bußgeldern rechnen müssen, war bei den Feierlichkeiten rund um die Auszählung der Bürgermeisterwahl im Rathaus und auf dem Marktplatz Abstandhalten und das Tragen einer Maske kaum ein Thema. Ich fühle mich veräppelt, wenn ich als stellvertretender Wahlvorstand in dem von mir betreuten Wahlbezirk Burladingen-Nord dazu verpflichtet bin, peinlich genau auf die Verwendung von Mundschutz, Handschuhen und Desinfektionsmittel zu achten, dann aber später feststellen muss, dass diese Regeln offenbar nicht für alle gelten.“ Dies betreffe nicht nur die „Wahlparty“, sondern auch die Auszählung etwa im Wahllokal im Rathaus, so Steyer.

Da man es in Anwesenheit von Landrat Günther-Martin Pauli noch nicht einmal für nötig gehalten habe, auf die Einhaltung der Corona-Regelungen hinzuweisen, könne die Konsequenz nur sein, das Rathaus nun wieder für die Allgemeinheit zugänglich zu machen. „Es war richtig, angesichts des neuartigen Coronavirus lieber erst einmal vorsichtig bis übervorsichtig zu reagieren, als den Tod zahlreicher Menschen in Kauf zu nehmen. Nachdem sich nun aber herausgestellt hat, dass es sich dabei nicht um das ultimative Killer-Virus schlechthin handelt, sollten wir versuchen, langsam wieder zur Normalität zurückzukehren. Dazu gehört auch, das Rathaus wieder auf Normalbetrieb umzustellen – mit Abstand und Mund-Nasen-Schutz, aber eben ohne umständliche Vorab-Terminvereinbarung“, so Steyer abschließend.

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